Laufen und Hunde

Matthias hat es ja schon einmal geschrieben, das Thema mit den Hunden.

Bisher hatte ich noch keine allzu große Erfahrung was Hunde angeht, doch in letzter Zeit häufen sich meine “Begegnungen” mit Hunden. Hunde mochte ich noch nie wirklich. Als kleiner Junge habe ich immer einen sehr langen Umweg laufen müssen, weil eine Anwohnerin ihre großen Hunde immer frei hat rumlaufen lassen. Seitdem habe ich dagegen eine Abneigung.

Beim laufen sind mir bisher zwei Arten von Hunden und Haltern begegnet. Einmal diejenigen, die ihren Hund frei laufen lassen und dieser dann wie ein verrückter auf mich zu gerannt kommt und bellend vor mir steht. Es gibt auch die anderen, die ihren Hund an der Leine haben und auf die Seite gehen wenn sie mich laufen sehen. Zum Glück hat die zweite Sorte bisher überwogen.

Ihr glaubt ja gar nicht, was für ein Adrenalinschub das ist, wenn man im dunkeln läuft und auf einmal springt so ein kleiner Köter vor die Füße und fängt an zu bellen. Da vergisst man schnell wie ausgepowert man ist und läuft einfach nur weiter… :-)

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17 Responses to Laufen und Hunde

  1. Matthias says:

    Ich sag nur Pfefferspray! http://www.amazon.de/Pfefferspray-Spr%C3%BChflasche-40-ml/dp/B000NP2DZ2/ref=pd_ts_sg_8?ie=UTF8&s=sports

    Ist übrigens bei Amazon in der Rubrik Walking & Nordic Walking – Warum den nur?

  2. Daniel says:

    Hmmm… auf meiner üblichen Laufstrecke gehen viele Leute mit Hund spazieren und noch kein Vierbeiner hat mich in irgendeiner Weise behindert oder bedroht. Bei einem kleinen Bauernhof, wo ich vorbei komme, laufen meistens zwei Hunde frei herum, die mich zwar immer erst anbellen (dabei müssten sie mich doch eigentlich schon kennen) aber mich dann teilweise 100 bis 200m weit begleiten und neben mir her flitzen.

    Habe also bisher keine negativen Erfahrungen gemacht… die meisten Hunde hören auf ihre Herrchen und Frauchen und bei denen, die nicht so gut hören, reicht meist ein bitterböser Blick aus um zu zeigen, wer der Herr ist und dann machen sie in der Regel einen Bogen um einen…

    Dass mich mal ein Hund gejagt hat, ist nun schon sechs oder sieben Jahre her… aber der war so klein, dass er eh nicht hinterher kam. 8-)

    Adrinalinschübe rufen da bei mir eher die Autofahrer hervor, die auf den engen Feldwegen (obwohl sie da eh gar nicht fahren dürften) mit hohem Tempo ganz dicht an mir vorbeirasen…

  3. Ich treffe auch jeden Tag viele Hunde und hatte noch nie ein Problem mit denen.

    Ich verbreite eben immer noch Angst und Schrecken (obwohl ich ja mittlerweile 80kg weniger bin) :lol:

  4. Erst heute wieder Erfahrung mit den Mistviechern gesammelt. Herrchen sieht mich ankommen, nimmt den wie wild rumspringenen Köter aber nicht an die Leine, sondern versucht ihm “Platz” und “Sitz” beizubringen…super Idee, testet man gleich mal am lebendingen Läufer. Diese hirnverbrannten Obersäue..man, ich könnt kotzen!

  5. Wie Obersäue :?: Ich denke es geht um Hunde und nicht um Säue :?:

    :lol:

  6. Hast Recht, Obersäue benehmen sich wahrscheinlich besser.. ;)

  7. Simmy says:

    Ja, es gibt leider Hundehalter, die wenig Manieren haben und deren Hunde haben – wem könnte man es verdenken – meist auch wenig Manieren. Wenn ich allerdings die Kommentare hier lese, scheint mir das Aggressionspotential jedoch eindeutig mehr auf Seiten der Jogger zu liegen. Sorry, aber nach friedfertigen Menschen, die einfach nur die Natur genießen wollen, klingen einige der Kommentare so gar nicht. Wenn man schon mit einem solchen Aggresionspotential losläuft, dann ist man wahrscheinlich auch nicht so ganz unschuldig an der ein oder anderen Situation. ;-)

    Erstaunlich finde ich immer wieder: Täglich werden Menschen von Menschen überfallen, zusammengeschlagen, ausgeraubt, vergewaltigt, ermordet. Darüber scheint sich offenbar kein Jogger auch nur die geringsten Gedanken zu machen. Die Chance von einem Hund getötet zu werden liegt bei 1: 18 Millionen! Und ausgerechnet davor hat man solche Angst? Die Chance vom Blitz getroffen zu werden oder an einem Mückenstich zu sterben ist um ein vielfaches höher! Ganz zu schweigen von der Gefahr einem Gewaltverbrechen zum Opfer zu fallen.

    Vielleicht sollte man sich darüber mal Gedanken machen, bevor man in die Massenhysterie verfällt, die einem die Medien einreden, weil sie über jeden einzelnen Kratzer, den ein Hund verursacht, durchschnittlich locker 200 – 250 reißerische Artikel schreiben, die dem Leser das Gefühl geben, es passiere ständig irgendwas.

    LG und viel Spaß beim Joggen ;-)

  8. clyde says:

    Auch ich laufe regelmäßig mit meinem Hund. Leider hat der Hund immer mehr Ausdauer als ich.

  9. franzauer says:

    Hunde sind weder Tiere …

    • weil kein Vernünftiger ein Raubtier als (Kinder-)Spielzeug hält!
    • weil Raubtiere nicht frei unter Menschen herumlaufen dürfen!
    • weil Rudeltiere nicht einzeln artgerecht gehalten werden können!
    • weil Tiere nicht zum Äußerln außer Haus geführt werden!
    • weil Hunde nicht als Fressi für andere Tiere gezüchtet werden!
    • weil eine dauernde Ruhestörung selbst durch Tiere verboten ist!
    • weil Tiere nicht zu Krüppeln gezüchtet werden dürfen – außer Edel-Katzen!!!
    • weil Tiere nicht in die Arbeit/Schule mitgenommen werden -
    - schon gar nicht ins Restaurant!

    … noch Menschen …

    • weil Hunde nicht zuhause scheißen dürfen!
    • weil unsere Lieblinge niemals für sich selbst sorgen brauchen!?
    • weil sich Hunde ein Leben lang ohne Gegenleistung verwöhnen lassen können!
    • weil Hunde nie eine Windelhose tragen, obwohl sie nie stubenrein werden!?
    • weil Hunde sich nie selbst säubern!
    • weil Hunde täglich in den Exkrementen anderer Köter schnüffeln!?
    • weil sich Hunde im Kot anderer Köter wälzen und trotzdem gerne und mit Inbrunst abgeschmust werden!
    • weil Hunde Dreck und Ungeziefer nach Hause bringen und trotzdem vielfach ins Bett der Besitzer dürfen!?
    • weil Köter selbst in der Nacht beliebig viel und oft lärmen/bellen dürfen!

    … sondern Höhere Wesen!

    • weil Hunde keinen wirtschaftlichen Nutzen haben. Nein! Wegen ihnen werden viele wertvolle Nutztiere gehalten und getötet!
    • weil Hund für ein Tier viel zu teuer wäre!
    • weil nicht einmal das Fell toter Hunde verwertet werden darf!?
    • weil überzählige Köter nicht entsorgt werden dürfen, sondern lieber lebenslang qualvoll in Käfigen der Tierheime eingesperrt werden!?
    • weil Köters Stellenwert oft den des Kindes übersteigt! Gute Nacht Zukunft!
    • weil Hunde vergöttert werden!
    • weil Hunde vielfach die beliebteren Kinder oder Lebensgefährten sind!
    Hunde sind offensichtlich die Therapeuten dieser Gesellschaft!

    —————————–

    Eine Britney Spears will mit ihrem (Gott-)Hündchen begraben werden –
    super, sie braucht nur rechtzeitig das Zeitliche segnen!!!

  10. @franzauer

    Hier geht es um das Thema “Laufen und Hunde” und nicht um

    “Saufen mit Hunden” :lol:

  11. franzauer says:

    Hundehalter sind einfach intelligenter, man merkt es an deren Antworten! Dies gilt auch für diesen Blog! Dämlichkeit ist gratis! Kein einziger Hundeliebhaber konnte mir bisher erklären, warum er sich statt des unnötigen Köters nicht ein Schaf, eine Ziege oder Kaninchen hält? Die hätten wenigstens nocht irgendeinen Sinn! Wenn sie diese Köter wenigstens zuhause scheißen ließen, wäre es noch irgendwie erträglich.

  12. markus says:

    Ware eben wieder laufen und mir sind drei mal Hund + Herrchen begegnet. Alle drei waren so freundlich und haben den Hund zu sich genommen als ich angelaufen kam.

    Wie immer gibt es halt solche und solche.

  13. Ja markus ich sehe das auch so. Selbst habe ich keinen Hund, allerdings hat mir ein Hund noch nie was getan…

    AUCH NICHT BEIM LAUFEN :!:

    Allerdings meine ich sollten so übermäßig abfällige Äußerungen über Hunde und andere Lebewesen auf diesem Planeten hier in Deinem Blog unterbleiben :!:

  14. Pingback: Joggen mit Hund | IRONSEO

  15. Birgit says:

    Vielleicht kann ich ein wenig zum Verständnis beitragen. Hunde begegnen sich niemals frontal. Sie werden zur “Begrüßung” einen Bogen um einander laufen, die Kontaktaufnahme findet dann mehr oder weniger durch schnüffeln von seitlich hinten statt. Ich habe selbst einen kleinen agilen Jack.Russel-Mix. Er ist selbst Jogger-Begleiter meines Freundes. Wenn ich mit ihm im Wald spazieren gehe, habe ich beobachtet, dass er Jogger die ihm entgegenkommen, mit Hundeart “begrüßt”. Er läuft interessiert vorbei, und schnüffelt einmal von hinten am Bein. Und jetzt kommt der entscheidende Moment. Der Jogger interessiert sich nicht weiter für den Hund, keine Angst, kein stehen bleiben, joggt locker weiter. Mein Hund geht ebenfalls seinen Weg. Der Jogger bekommt angst, weil er denkt typisch wieder so’n kleiner Wadenbeißer, er reagiert also etwas anders als vorher und wumm mein Kleiner glaubt auf einmal riesengroß zu sein und fängt an zu bellen. Oder der Jogger ist “Hundefreundlich” und beugt sich vornüber zu ihm runter. Das ist der größte Fehler den Menschen begehen können. Das ist eine akute Bedrohung für einen Hund, er wird bellen um zu zeigen lass mich in Ruhe. Da meiner nun klein ist, meinen die Leute man könnte es einfach ignorieren und fuchteln weiter mit den bedrohlichen Armen von oben herum. Das macht die Erziehung für die Hundehalter nicht einfacher. Versteht mich nicht falsch, ich verstehe jeden Jogger der ängstlich ist, der einfach nicht die Hundeschnauze an seinem Bein haben möchte. Versucht aber einfach mal, wenn es so kommt entspannt und desinteressiert zu bleiben. Ich gehe mit meinem Hund in die Hundeschule und stehe kurz vor der Begleithundeprüfung und trotzdem benimmt sich mein Hund auch noch nicht immer so, wie wir es uns alle wünschen. Wenn ich aber jegliche Situation meide, den Hund also immer an der Leine habe, wenn Jogger kommen, lernt er es nie.

  16. franzauer says:

    Köter sind wirkliih höhere Wesen, man braucht nur die Kommentare hier anzusehen. Dämlicher geht es kaum noch – alles dem Hundegott zuliebe!

  17. christian says:

    na bravo… franzauer, genau solche menschen wie du machen mir mehr angst als jeder noch so grosse, agressive köter. der umgang des menschen mit dem tier ist ein indikator für die menschliche gesellschaft sagt man … dann deuten deine äußerungen vielfach mehr auf den untergang hin als jeder problematische hund der verzogen auf der welt rumrennt und jemanden anbellt…

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