Laufen im Winter bei kalten Temperaturen

Gestern habe ich es gewagt und bin das erste mal dieses Jahr laufen gewesen – bei winterlichen Minus-Temperaturen.

Gerade im Winter wenn es richtig kalt ist gilt es so einiges zu beachten – durch die kalte Luft fällt das atmen nicht so leicht und die Rutschgefahr ist bei vereisten und verschneiten Wegen höher wie im Sommer.

Da das gestern nicht mein letzter Lauf bei solch kalten Temperaturen gewesen sein soll habe ich nun ein paar Tips zum laufen in der kalten Jahreszeit zusammengefasst.

Aufwärmen

Das Aufwärmen der Muskeln ist mit das wichtigste beim laufen im Winter. Allerdings sollte man die Muskeln nicht in der warmen Wohnung aufwärmen, sondern draußen bei den kalten Temperaturen. Damit die Muskeln warm werden ist auch eine längere Aufwärmphase wie im Sommer nötig. Ich bin ein Läufer, welcher im Sommer durch langsames anlaufen die Muskeln wärmt. Diese Variante sollte man allerdings im Winter meiden um Zerrungen oder Muskelverhärtungen zu verhindern.

Beschaffenheit der Laufwege

Die größte Gefahr für den Körper ist sicherlich die Gefahr auf dem glatten Boden auszurutschen. Ich habe es bei meinem gestrigen Lauf gemieden auf Asphalt zu laufen der leicht geglänzt hat. Da meine Wege beleuchtet sind, ist dies zum Glück recht leicht zu erkennen.

Besonders viel Spaß hat es gemacht auf Schnee zu laufen, welcher noch nicht platt gefahren ist. Das knirschen ist wirklich toll. Außerdem ist es ein komplett anderes Laufverhalten wie nur auf Asphaltierten Strecken. Es hat mich ein wenig an einen Crosslauf erinnert.

Wusstet ihr übrigens, dass Crossläufe die Muskulatur & Koordination stärken? Von demher hat ein Lauf im Winter also ein weiteres Argument für sich!

Laufkleidung im Winter

Durch die vielen Angebote bei Tchibo, Aldi und Lidl habe ich inzwischen eine größere Auswahl an Laufkleidung. Besonders im Winter bei kalten Temperaturen sollte man das Zwiebel-Prinzip anwenden.

Besonders die Funktionsunterwäsche habe ich hier zu schätzen gelernt. Sie liegt an und hält schön warm. Da über den Kopf eine Menge an Körperwärme abgegeben wird, sollte man diesen auf jeden Fall vor Kälte schützen. Es empfiehlt sich ein Stirnband oder eine Mütze. Damit ich zusätzlich noch gegen den kalten Wind geschützt bin, laufe ich immer mit einer Sturmhaube. Sieht zwar nicht sehr schön aus, aber es hält verdammt warm.

Zum Glück hat die heutige Laufkleidung inzwischen schon eine Menge an Reflektoren. Zur Sicherheit sollte man aber noch ein paar Reflektoren oder eine Warnweste für Läufer tragen. Dieser Hinweis gilt übrigens nicht nur für den Winter!

Was sind Eure Tips?

Ich habe jetzt nur einmal meine Tips und Ideen zusammengefasst. Ich würde mich über eure Kommentare freuen und diese sehr gerne ergänzen. Auf was legt ihr beim laufen im Winter besonderen Wert?

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11 Responses to Laufen im Winter bei kalten Temperaturen

  1. Hannes says:

    Ehrlich gesagt, mir fallen keine weiteren Tipps ein.
    Aufgrund des Kalenders versuche ich im Winter grob gesehen langsamer und weiter zu laufen. Dafür muss man sich natürlich der Dauer und Temperatur entsprechend anziehen. Aber auch nicht übertreiben. Außerdem muss man, wie du sagst, enorm auf den Untergrund aufpassen. Aber das geht bei mir verhältnismäßig einfach.
    Die Sturmhaube eignet sich übrigens wirklich super, da sie für alle Fälle gut ist. Ob als einfaches Halsband, als Mundschutz, Gesichtsschutz, Mützer … alles ist möglich. Und vor allem auch während des Laufens änderbar. Ich wechsel gerne zwischen Halsband und Gesichtsschutz.

  2. Gerd says:

    Du hast ja schon alles aufgeführt.
    Jeder Mensch hat auch ein anderes Kälteempfinden. Dem einen frieren eher die Hände, dem andren eher die Füße.
    Wichtig finde ich das man eher etwas ruhiger trainiert und, wie beim Autofahren, den Stra0enverhältnissen angepasst läuft. Also eher etwas langsamer.
    Und vor allem nicht zu viel anziehen. Den Fehler begeht jeder einmal!
    http://www.diro-online.com/wordpress/archives/1216
    Manche auch öfters. ;-)

  3. Sebi says:

    Interessanter Artikel, aber ich glaub bei derzeit -13°C möchte ich nicht laufen gehen :) . Mich würde ja interessieren, wie man die Schmerzen in der Lunge durch die eiskalte Luft verhindert… die meisten sagen, durch die Nase atmen, aber da kriegt man ja erst recht keine Luft ^^.
    Über den Kopf verliert man übrigens nicht mehr Körperwärme als über jedes andere unbedeckte Körperteil auch.

  4. markus says:

    @Sebi: Ich habe jetzt ncoh einmal gegoogelt und leider keine wissenschaftlichen Zahlen gefunden, allerdings einen Artikel dazu: http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2008/0122/002_kaelte.jsp

  5. Alper says:

    Dein Artikel hat mir echt geholfen. Gerade weil ich mir für heute früh vorgenommen hatte, mal wieder joggen zu gehen. Und das habe ich dann auch für mich umgesetzt. Eine Stunde ist es geworden und ich persönlich kann nur davor warnen, sich allzu dick anzuziehen. Durch die Bewegung heizt sich der Körper sowieso ziemlich auf…kalt war mir nach 5 Minuten laufen überhaupt nicht mehr. Was jedoch wichtig ist: Eine gute Kopfbedeckung. Und wer gerne etwas während dem Laufen hört, dem kann ich Hörbücher empfehlen. Hat bei mir super geklappt…

  6. also ich hab keine Schmerzen in der Lunge beim Atmen von kalter Luft. Mir friert allerdings immer die Nase ein (also abhacken und nachher wieder ankleben) :roll:

  7. Michi says:

    Spikes für die Laufschuhe fallen mir noch ein. Ohne die gehe ich bei diesem Wetter nicht zum Laufen.

  8. Pingback: Laufen bei Minus 9 Grad - Diät-Blog - Der Weg zur perfekten Figur!

  9. Sebi says:

    Ist zwar schon wieder ein paar Tage her, aber ich habe meine Informationen hierher: http://www.sueddeutsche.de/250384/691/2710915/Jacke-wie-Muetze.html

  10. Pingback: 7 Tipps für das Laufen im Winter - Diät-Blog - Der Weg zur perfekten Figur!

  11. Pingback: Winter-Laufkleidung bei ALDI Süd, LIDL und Tchibo | Laufnotizen.de – Laufen, Ernährung, Ausrüstung & Technik rund um das Laufen!

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